Zweitwohneigentum als Altersvorsorge?

maxmoebius @, 25.04.2012, 08:13 (vor 2096 Tagen)
bearbeitet von maxmoebius, 25.04.2012, 08:33

Hallo allerseits.

Meine Frau und ich (nicht verheiratet, aber 2 Kids) wohnen in Berlin zur Miete (Hauptwohnsitz) und haben uns (auf Kredit) ein kleines Haus mit Garten im Umland (90 km entfernt) gekauft, in dem wir gerne spätestens nach unserer Berufstätigkeit unseren Lebensabend verbringen und uns zum Teil selbst versorgen wollen. Wir betrachten dies als eine Form der Alterssicherung, da wir im Sozialbereich arbeiten und keine hohe Rente zu erwarten haben. Unseren Widerspruch gegen den Zweitwohnsteuerbescheid haben wir u.a. damit begründet, dass wir es unsinnig finden, „eine (z.B. durch Währungs- oder Wirtschaftskrisen gefährdete) unsichere kapitalgedeckte private Altersversorgung wie die Riester-Rente staatlich durch Zuschüsse zu fördern, die von uns gewählte sicherere (weil auf realen Werten beruhende) Alternative aber durch zusätzliche Steuern zu belasten“. Letztlich verzichten wir schließlich auf diese staatlichen Zuschüsse, weil wir uns beides zugleich nicht leisten können. Weiß jemand, ob diese Argumentation schon mal irgendwo be- oder verhandelt wurde oder eine Klage evtl. Aussicht auf Erfolg hätte>


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