Neue-Steuer soll Geld in Stuttgarter Kasse bringen

Rebell @, 11.07.2009, 07:52 (vor 2908 Tagen)

Sehr geehrter Herr Stradinger,
mit ziemlicher Verwunderung erhielt ich Zeitungsbericht soeben von Betroffenen der Zweitwohnungssteuer, es sind Bürger welche schon in Bayern das Ausmaß und die Erfahrungen sammeln konnten wie negativ sich diese im Grunde besser bezeichnete Aufwandsteuer als "Abzocke" genannt werden sollte, auswirkt.
Wenn ich nun lesen muss "Die Steuer macht Sinn" , dann kann ich Ihnen nur mal raten sämtliche Vor- und Nachteile dort unter die Lupe zu nehmen wo diese Unfugsteuer Ihre Spuren hinterlassen haben.
Keinesfalls sind Politiker angefangen von Kommunen, Kommunalverbände sowie vom Landkreis weiter über die Landespolitiker bis ins Bundeskanzleramt mit Glaubwürdigkeit zu betrachten, insbesondere wenn es darum geht eine wehrlose Minderheit ins Visier zum Abzocken zu nehmen. Es dreht sich inzwischen alles nur noch um Wahlen zu gewinnen, das Volk ist so unintelligent und spürt so vielen Unfug gar nicht mehr! Unser Bayerischer Ministerpräsident gibt inzwischen frei und unumwunden öffentlich zu, dass er von Politik absolut nichts verstehen würde, aber er sei in der Lage Wahlen zu gewinnen!

In Bayern gehen die Uhren nochmals ganz anders wie in den übrigen Bundesländern, aber auch hier schämen sich Bürgermeister- Landräte- Abgeordnete und sogar Minister samt Ministerpräsidenten nicht dem normalen Bürger die Wahrheit und die wirklichen Hintergründe bei allen Entscheidungen offen und ehrlich zu bekunden, es wird nur zugegeben was in der Öffentlichkeit schon bereits bekannt ist.
Die allergrößte Dreistigkeit gipfelt die Vorgehensweise unsere allseits beliebten Bundeskanzlerin, denn Sie reist- sofern sie nicht Außenministeraufgaben wahrnimmt, durchs Land und propagiert wie wichtig denn die Ausbildungsoffensive sein würde, drückt sich allerdings dann weg wenn minderbemittelte Studenten die sogar Bafög beziehen zur Zweitwohnungssteuer ( = Aufwandsteuer die auf Leistungsfähigkeitsbeweise sich erstreckt) von den Unistädten veranlagt werden. Es ist dann nämlich Ländersache, es spielt im Grunde wenig Rolle ob und wie man mit dieser Minderheit umgehen will und kann. Unzählige VG-Gerichtsverfahren, welche wieder von Bundesland zu Bundesland auch vollkommen konträr entscheiden - alles ist in bester Ordnung dem Einfallsreichtum keine Grenzen gesetzt. Da muss ein Student oft sagen Pfui Raffgiermentalität und das nur weil die längst fällige Kommunale Abgabenordnung zu einer Reform überfällig ist!
weitere Infos bietet www.zweitwohnsitzsteuer.de


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