Zweitwohnung als Arbeitszimmer/Home Office

Steuerlaie, 13.06.2017, 11:35 (vor 126 Tagen) @ Alfred

Vielen Dank für die detaillierte Antwort, Alfred!

Wäre denn eine Zweckentfremdung gegeben, wenn die kleine Wohnung lediglich als Arbeitsplatz genutzt würde?
Letztlich ist es ja "nur" eine Erweiterung des aktuell bestehenden Wohnraums in einer anderen Wohnung.
Eine offiziellen Antrag auf Zweckentfremdung möchte ich nicht stellen, der Aufwand ist wahrscheinlich zu hoch.

Zur Argumentation für das Steueramt hinsichtlich der würde ich die Grundrisse und Teilungserklärung beifügen. Daraus ist eigentlich klar ersichtlich, dass es sich um eine Wohnungsanlage handelt und die Keller miteinander verbunden sind. Der Prüfer muss da natürlich mitziehen, daher habe ich gehofft, hier evtl. schon positiv von ähnlichen Fällen zu lesen.

Die tageweise Untervermietung ist nur angedacht, das muss nicht unbedingt sein. Wenn eine Zweitwohnsitzsteuer verlangt würde, wäre das aus wirtschaftlichen Gründen wahrscheinlich notwendig. Da der Raum tatsächlich für Büroarbeit genutzt werden muss, ist eine dauerhafte Untervermietung gar nicht möglich, ausserdem haben wir nicht vor, ins Hotelgewerbe einzusteigen. Beispielsweise könnte ich mir vorstellen, internationale Kollegen einzuquartieren, die aufgrund von Messen in der Stadt keine Zimmer in bezahlbaren/nahegelegenen Hotels finden.


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