Hass und Vertreibung der unerwünschten Bürger mit Zweitwohnsitz

Rebell @, Dienstag, 08.10.2019, 07:46 (vor 63 Tagen) @ René

Ich distanziere mich von der getroffenen Wortwahl "Hass und Vertreibung". Solche Überspitzungen helfen nun wahrlich niemanden. Völlig unbenommen davon, ob die inhaltliche Kritik dahinter zutreffend ist.

Ob nun diese Wortwahl zutreffend zu beurteilen sei - lässt sich bestimmt streiten, wenn man allerdings die jüngste bayerische Entwicklung und auch die Presseveröffentlichungen mal beobachtet ist es wohl gestattet diese doch zu Recht aufzugreifen:
https://tegernseerstimme.de/zweitwohnungsbesitzer-sollen-draussen-bleiben/
jüngst auch die online-Petition: Apell - keine Zweitwohnungen mehr im Isartal.
Empfehlung: Bitte mal die Kommentare (über 150 z. Stunde) nur aufmerksam lesen!
Berchtesgaden will keine Zweitwohnungen mehr zulassen.

Aus all diesen Veröffentlichungen kann kaum ein anderer Schluss als Willkommenes Volk gezogen werden.
Die Wohnungsnot bei diesen Diskussionen zu missbrauchen und derartige Hasstiraden ??

In Oberstdorf hat man vom Bürgermeister Mies (SPD)angekündigt unter dem "Deckmantel" Wohnungsnot vor Ort diese Beschlüsse gezwungenermaßen zum Gegensteuern erforderlich sei!

ES bestünde nun nach Einrichtung einer Immobilienplattform von der Gemeinde- es können sich verkaufwillige fremde Zweitwohnungsbesitzer dort Ihre Immobilie einbringen, damit hätte man von der Gemeinde die Möglichkeit geschaffen nur den Einheimischen die Kaufmöglichkeit zu bieten um der zunehmenden Überfremdung Einhalt zu gebieten:

Fakt ist eigentlich die Nachfrage dort übersteigt schon längst das Angebot- folglich sind Immobilienmakler stets bemüht Verkäufer zu finden um die vielen vorliegenden Anfragen zu bedienen. Bestes Beispiel: eine Wohnung mit 49 qm im OG Bauj. 1971 lässt einen Verkaufspreis von 235 000 € erzielen- also ca 4 600:-€ /qm dazu ist jeder Makler froh wenn dieser so etwas günstiges anbieten kann.
Diesem Trend entgegenzutreten ist wohl die nun geschaffene Plattform dienlich, damit zahlungskräftige Einheimische Oberstdorfer erwerben können um danach relativ teuer entweder an Einheimische oder Fremde zu vermieten. ES ist kein Geheimnis ein Oberstdorfer Vermieter kennt keine Gnade- es wird so teuer wie nur möglich vermietet, das ist seit Jahren bekannt!


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