Aufforderung zur Ummeldung der Hauptwohnung

Samuel, 28.01.2017, 16:45 (vor 88 Tagen)

Hallo,
kurz zum Sachverhalt:
Ich = Nebenwohnsitz in Großstadt, Hauptwohnsitz in Kleinstadt (Elternhaus).
Meine Ehefrau = Hauptwohnsitz in der Großstadt-Wohnung.

Das Ordnungsamt der Stadt fordert mich nun auf, rückwirkend zum Tag der Eheschließung (Sommer letztes Jahr) die Hauptwohnung in die Großstadt umzumelden. Berufen sich auf § 21 Abs. 1 Bundesmeldegesetz, "ist die Hauptwohnung eines verheirateten Einwohners die vorwiegend benutzte Wohnung der Familie."

Prinzipiell habe ich das schon zukünftig mal vor, nur sah ich dazu bislang keine Veranlassung (Lokalpatriotismus zur Heimatstadt) und zudem passt es mir aktuell nicht: KFZ-Versicherung wesentlich teurer, sämtliche Ummeldungen der Adresse bei Versicherungen, Banken, Vereinen, Führerschein neu, Perso neu, Pass neu > habe demnächst eine Reise vor, entsprechend kommt dies auch ungelegen. Zudem steht ggf. 2017 noch ein Umzug innerhalb der Großstadt an, dann käme der gleiche Aufwand nochmals auf mich zu. Also viel Aufwand und hohe Kosten.

Muss ich mich zwingend ummelden? Was sind die Konsequenzen, müsste ich mit Strafen rechnen? Wie kann ich die Ummeldung hinauszögern bis zum Sommer?

Die Stadt kann ich bei Bedarf noch nennen.

Aufforderung zur Ummeldung der Hauptwohnung

Alfred @, 29.01.2017, 09:53 (vor 87 Tagen) @ Samuel

Die Stadt kann ich bei Bedarf noch nennen.

Nicht erforderlich, das Meldegesetz gilt bundesweit. Die Stadt hat Recht, keiner der genannten, z.T. nicht zutreffenden Gründe rechtfertigt eine gesetzwidrige melderechtliche Registrierung. Bußgeld kann in Höhe bis zu 1.000 € verhängt werden.

Ob ein Hinauszögern möglich ist, hängt von der Stadt ab – müsste man versuchen. Ob die Stadt sich zu einem rechtswidrigen Handeln überreden lässt, bezweifle ich allerdings.

Aufforderung zur Ummeldung der Hauptwohnung

Rebell @, 30.01.2017, 09:32 (vor 86 Tagen) @ Samuel

Hallo,
kurz zum Sachverhalt:
Ich = Nebenwohnsitz in Großstadt, Hauptwohnsitz in Kleinstadt

Das Ordnungsamt der Stadt fordert mich nun auf, rückwirkend zum Tag der Eheschließung (Sommer letztes Jahr) die Hauptwohnung in die Großstadt umzumelden. Berufen sich auf § 21 Abs. 1 Bundesmeldegesetz, "ist die Hauptwohnung eines verheirateten Einwohners die vorwiegend benutzte Wohnung der Familie."

Vorschlag an SPD - Fraktion und alle möglichen SPD Kandidaten informieren - die SPD unter Kandidat Schulz braucht Info und Aaufklärung für derartige Misstände - braucht Wählerstimmen um die GROKO künftig zu verhindern. Koaliton SPD- CDU plus Grüne wäre wünschenswert, die CSU hat künftig in einer Bundesregierung wohl nichts mehr zu suchen, passt besser in die richtige Opposition !

Muss ich mich zwingend ummelden? Was sind die Konsequenzen, müsste ich mit Strafen rechnen? Wie kann ich die Ummeldung hinauszögern bis zum Sommer?

Die Stadt kann ich bei Bedarf noch nennen.

´Wäre wohl sehr interessaant