Gemeinde Sachsenkam hat es zu bunt getrieben ?!

Gustav @, Dienstag, 09.09.2014 (vor 2574 Tagen)

Wie unverschämt sich Gemeinden über die Erhebung der Zweitwohnungssteuer rigoros bereichern wollen zeigt ein Vorfall im Oberbayerischen Sachsenkam, für eine 35 qm einfache über 80 Jahre alte Geräte- Holzhütte auf einem Grundstück im Naturschutzgebiet am Kirchsee - ohne Zufahrt Ohne Strom- Gas- Wasser-Abwasseranschluß, keine Beheizungsmöglichkeit. Baugrund ist nicht bzw. sehr schwer bebaubar- allerdings besteht dort auch Bauverbot.
Urprünglicher Zweitwohnungssteuerbescheid € 50.- und nun will man dafür
€ 880.- Zweitwohnungssteuer erheben. 17,6 fach Erhöhung !
Widerspruch wurde einfach abgelehnt, dem Eigentümer wurde die Sache nun zu bunt und hat nun Klage erhoben, denn auch das Landratsamt Bad- Tölz zeigte sich nicht als kommunale Aufsicht gerade bürgerfreundlich.

Der Kläger (Mitglied des Vereins Freunde für Ferien in Bayern e.V.) teilte diese negative Verhaltensweise von der Gemeinde dem Verein mit.
Sobald das Verfahren beim Verwaltungsgericht entschieden ist erfolgt eine Berichterstattung in diesem Forum!
Aufruf an alle: Klage erheben sollten noch viel mehr Betroffene - denn vielfach sind die Satzungen von Haus aus ungültig - das trifft auch bei der Gemeinde Sachsenkam zu!
Das hat eine damit befasste Anwaltskanzlei inzwischen zusätzlich festgehalten in der Klageschrift mit 12 Seiten aufgeführt!


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