Abgezockt in Aachen

johnny @, Montag, 20.10.2008, 00:20 (vor 4276 Tagen)

Moin, hier nun nach dem Crash nochmal.

Bin seit 04 wegen meinem Beruf in Aachen gemeldet und habe bis August 07 auch meine ZWS gezahlt. Kurz nachdem ich 04 nach Aachen gezogen bin erhielt Ich post um die höhe der ZWS zu ermitteln. Das Formular füllte Ich komplett aus und schickte diesen zurück, mein Arbeitskollege war sogar dabei als Ich den Einwarf.

Daraufhin bekam Ich dann den Steuerbescheid und dort stand drauf das Ich 156,-€ Vierteljährlich zahlen sollte. Da Ich mir nicht genau erklären konnte wie dieser Betrag zustande kam, rief Ich bei der Stadtverwaltung (Tel. Nr. im Briefkopf)an. Dort wurde nachdem Ich nochmals alle angaben zu meiner Wohnung angab, mir erklärt der Betrag beziehe sich auf die Nettokaltmiete und kann bis zu einem drittel betragen. Da meine Nettokaltmiete 185,-€ betrage und die Steuer alle drei Monate anfällt, kann der Max. betrag eben diese 185,-€ sein. Dies klang für mich plausibel und da Ich nicht an die Stadverwaltung zweifelte, zahlte Ich und war sogar noch Froh das die Stadt nicht die vollen 185,-€ kassierte!!!

Als mich im August 07 eine Bekannte ansprach das Sie für Ihre größere Wohnung deutlich weniger ZWS zahlte wie Ich, ging Ich nochmals direkt zur Stadtverwaltung. Dabei stellte sich heraus das angeblich mein Brief mit dem Formular nie bei der Stadtverwaltung ankam und Ich mich ja nicht gemeldet hätte. Also wurde Ich von der Stadt Aachen ohne nochmaliger anfrage mit einer Nettokaltmiete von 600,-€ geschätzt. Auf meine frage warum man mir dies nicht schon direkt bei meinem Anruf in 04 mitgeteilt habe und darüber hinaus auch noch falsch beraten wurde, konnterte man mir nur Ich solle doch beweisen das sowohl der Brief ankam und das Telefonat stattfand.

Auf die Frage wie die Stadt Aachen davon ausgeht das ein Single Person sich eine Nebenwohnung mit einer Nettokaltmiete von über der hälfte des Nettoeinkommens leisten kann. Die Antwort war ganz schlicht und einfach, die Stadt Aachen wählt bewusst eine um das vielfach höhere Nettokaltmiete, damit auch ja keiner vorteile durch eine Schätzung erlangt und diejenigen denen dies zu viel wird, damit bewegt werden sich in Aachen mit Hauptwohnsitz zu melden.

Nun renne Ich seit über einem Jahr ganzen 1268,-€ hinterher die Ich zuviel gezahlt habe und jedesmal werde Ich abgewimmelt mit der Begründung; Es sei im Interesse der Öffentlichkeit meine Persöhnliches anliegen einer Rückzahlung dem Interesse der Öffentlichkeit unterzuordnen. Sprich es ist nicht Interesse der Stadt Aachen mir das Wohlwisssend zu viel abgezockte Geld zurück zu erstatten.

Daraufhin habe Ich bis heute jegliche Zahlungen der ZWS, nun korriegiert auf 55,-€ Vierteljährlich, eingestellt. Ich sehe Es nicht ein das Ich auf die 1268,-€ zuviel Gezahlten steuern nochmals was nachlegen soll. Soll die Stadt Aachen mit dem zufrieden sein was Sie schon ergaunert hat. Habe nun auch schon einen neuen Job in Münster und bin im Dez. hier weg. Allerdings hatt die Stadtverwaltung Aachen nun schon bei der Stadt MS Amtshilfe zum zwecke einer Pfändung erbeten.

Wie kann Ich nun endlich mal ruhe von den Ganoven aus Aachen haben und was soll Ich nun mit der Androhung der Pfändung machen.

Gruß, JT


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