schöner Mist...

enaira @, Donnerstag, 09.12.2010, 22:36 (vor 3363 Tagen)

Hallo....

ich wohne seit Dezember 2008 in einem Studentenwohnheim in Mainz. Leider habe ich mich damals nicht dort gemeldet, da ich der GEZ entgehen wollte und mein Vater der festen Überzeugung war, es genüge, an einem Wohnort gemeldet zu sein.

Vor einer Woche dann plötzlich dein Schreiben der Stadt Mainz: Es wurde festgestellt, dass sie nicht gemeldet sind, wir bitten Sie das umgehend zu ändern.

Gesagt, getan. War beim Einwohnermeldeamt und habe mich gemeldet, musste 35 Euro Buße zahlen (völlig in Orndung). Nur leider hat sich die Dame geweigert, mich für die sozusagen "fehlenden" zwei Jahre mit Hauptwohnsitz zu melden, sondern hat mich von 2008-2010 (jeweils Dez.) mit Zweitwohnsitz eingetragen (das musste ich auch unterschreiben!). Ich war zuerst so froh, dass ich alles hinter mir habe (hatte erst Angst mir würde vllt sogar ein Verfahren drohen), dass ich dachte, alles besser als vielleicht vorbestraft aus der Sache rauszugehen.
Habe also unterschrieben...

Erst nach Recherchen zu Hause habe ich festgestellt, dass mir nun droht, fast 700 Euro, die ich nicht habe, zurückzahlen zu müssen.

Ich habe jetzt noch einige Fragen: Kann man das in Raten zahlen> Macht es Sinn, einen Anwalt einzuschalten, weil es ja eigentlich nicht rechtens war, dass sie mich mit Zweitwohnsitz gemeldet hat, sie hätte mir ja eigentlich beweisen müssen, dass Mainz nicht mein Hauptwohnsitz war (dummerweise habe ich es aber so unterschrieben :( ). Kann man da noch was machen> Mein Vater hat eine Rechtschutzversicherung, also wäre der Anwalt sozusagen "umsonst".

Könnte es sein, dass ich nicht "nur" die ca. 700 EUro zahlen muss, sondern noch ein "Bußgeld", da die ZWS-Steuer erst jetzt eingezogen werden kann>


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