Meldestatus ändern "gegebenenfalls rückwirkend möglich"

masovi, Samstag, 01.11.2014 (vor 2838 Tagen)

Hallo,

ich habe im Juni 2014 in Frankfurt Post von der Stadt Köln bekommen mit der Aufforderung,nähere Angaben zu meiner "Zweitwohnung" in Köln zu machen für die Berechnung der ZwWSt(Zweitwohnungssteuer). Diese Angaben mit eidesstattlicher Versicherung,dass diese Wohnung von mir nie als Zweitwohnung genutzt wurde,habe ich dann an die Behörde weitergeleitet.Jetzt habe ich ohne weitere Rückmeldung auf meine Angaben einen Zweitwohnungssteuerbescheid mit Aufforderung zur Zahlung bekommen mit dem Hinweis,dass ich weder die erforderlichen Nachweise erbracht noch die Meldedaten habe korrigieren lassen.

Zum Hergang:

Ich habe mich im Juli 2007 nach Frankfurt umgemeldet,wohin ich nach Trennung von meiner Ex-Frau aus Köln gezogen bin.Wir wohnten gemeinsam in meiner Eigentumswohnung,die sie dann weiter allein bewohnt hat.Ich habe dann ein Mietverhältnis mit ihr vereinbart, allerdings ohne schriftlichen Mietvertrag.
Bei der Ummeldung nach Frankfurt 2007 habe ich in Unkenntnis der Konsequenzen meine Wohnung in Köln als Nebenwohnung angegeben, nach dem Motto, kann ja nicht schaden,wer weiß,was kommt.
Ich habe die Wohnung in Köln niemals als Nebenwohnung genutzt, was sich allein schon wegen der Trennungsauseinandersetzungen mit meiner Ex-Frau verboten hätte,geschweige denn dort übernachtet.

Kann mir hier bitte jemand sagen,von was diese rückwirkende Änderung der Meldedaten abhängig ist und was das für einen Aufwand bedeutet?Wo muss ich die Änderung erwirken, Frankfurt oder Köln?
Ich werde den weiteren Verlauf hier posten, damit zumindest weitere Opfer Informationen bekommen können.


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