Rottach-Egern erhöht auf 20 %

Rebell @, Mittwoch, 31.03.2021 (vor 116 Tagen) @ René

Das originäre Ziel ist ja nicht die Zweitwohnungen zu verringern, sondern die Erstwohnungen zu erhöhen. Was für einen angespannten Mietenmarkt eine denkbare Lösung ist. Ich äußerte bereits meinen Zweifel am Gelingen dieser Maßnahme.

Hey Rene - heute 30.3. bestätigt man von der Verwaltung exakt- das Gegenteil wie Du es wohl denkst
Einheit im Tegernseer Tal Einheit im Tegernseer Tal
Für die Gemeinde Rottach-Egern ergeben sich aus der Erhöhung der Zweitwohnungssteuer Mehreinnahmen für die Gemeindekasse von zirka 650.000 Euro. Genaugenommen, aber Hofmann sieht diese nicht als wirkliche städtebauliche Maßnahme, die den Zuzug in das Tegernseer Tal regulieren kann.
Gerhard Hofmann, Geschäftsleiter der Gemeinde, hat allerdings keine Sorge vor Gegenwind:
“Durch die Anpassung des Steuersatz gleichen wir uns nur den anderen Talgemeinden an.” Dass dadurch mehr bezahlbarer Wohnraum für Einheimische entstehen wird, glaube er nicht.
https://tegernseerstimme.de/fuer-zeitwohnsitzler-kostets-nun-ueberall-gleich/

Auch das ist Quatsch. Das Ziel ist die Erhöhung der Erstwohnungen. Also Menschen, die überwiegend auch vor Ort sind, geben in der Regel auch in diesem Ort mehr Geld aus, als irgendwelche Münchner, die dreimal im Jahr ihrer Butze am Tegernsee eine Audienz
abstatten. Zumindest im Alltag. Für Geschäfte im Luxussegment gilt das ja nicht.

Das Ziel mehr Erstwohnungen wird schon deshalb verfehlt - es ist eben die vollkommen falsch Kommunale "Geldpolitik" im Ergebnis ist nur die Einnahme im Auge - die Wohnungspolitik bestimmen doch die Einheimischen selbst alleine ohne dies unerwünschten Zweitwohnsitzler - denn alle Immobilienbesitzer vermieten dort doch nur noch an wechselnde Gäste, damit sind die Erträge bei einer Vermietung für eine Woche höher als die Vermietung im Monat an einen Erstwohnsitzbürger!! Alternative Vermietung auf Zeit!!*)

Willst du meinen Zweifel an der Wirksamkeit noch völlig zerstreuen - und dem zustimmen?

*) keinerlei Probleme mit dem Mieterschutzgesetz und doppelte Erträge!!

Es sind und bleiben all diese Argumente für diese Steuer - politisch motivierte - selbst bei 40 % Steuersatz wird es kaum wegen der Höhe der Steuer Klagen geben - vielmehr sind und waren es bisher diese vielen rechtswidrigen Satzungen.
Im Grunde ist Zweitwohnungssteuer "Ländersache" und die Verwaltungsgerichte sind abhängig von der jweiligen Landesregierung - keinesfalls neutral - deren Aufgabe ist es dem Willen der Regierung nachzukommen!


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