Zwst- Formularaffäre nur in Bayern?

Alfred @, Donnerstag, 15.04.2010 (vor 5214 Tagen) @ Gustav

Die Kommunen rücken dem Bürger in den Geldbeutel - das ist doch wahre Bürgernähe. Ist es nicht fantastisch, absurd, beängstigend … zu was eine schlecht erzogene Verwaltung doch fähig ist> Aber die Kommunen brauchen eben Geld.

So unausgegoren die bayer. Armutsgrenze auch sein mag, sie macht den Großstädten, die mit ihrer ZWSt auf die Umwandlung von Nebenwohnungen in Hauptwohnungen/alleinige Wohnungen abzielen, das Leben doch recht sauer. Der Aufwand dürfte da hoffentlich größer sein als der Nutzen.
Bei den Fremdenverkehrsgemeinden kann es anders aussehen, ein zu hoher Anteil an Zweitwohnungen ist auch aus anderen Gründen unerwünscht und hängt nicht nur von rein fiskalischen Überlegungen ab.
Wäre ich verheirateter Rentner, ich würde glatt auf eine gemeinsame eheliche Wohnung verzichten und mich „überwiegend“ in meiner Ferienwohnung aufhalten – ordentlich gemeldet mit alleiniger Wohnung. Die Ehefrau bleibt am Wohnort (der natürlich auch ZWSt erhebt) - mit alleiniger Wohnung gemeldet. Kein Stress mit der ZWSt - und falls doch, dann wenigstens ein vergnügliches Intermezzo mit der bayer. Verwaltungsgerichtsbarkeit, die wieder glaubt, etwas erkennen zu können. Die Absurdität mancher Entscheidungen hat doch fast schon etwas Erheiterndes. Kann den einen oder anderen Lebensabend schon ausfüllen.


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