Zwst- Formularaffäre nur in Bayern?

Rebell @, Montag, 26.04.2010 (vor 5054 Tagen) @ ulf

» Servus aus Augsburg,
»
» du schreibst von Schwaben, ist da Augsburg auch mitbetroffen> Was´n das
» für´n Formular> Gibt es dass irgendwo zum anschauen> Die von der Stadt ham
» gesagt, ich hab für 2010 bis zum 31.01.2011 Zeit den Antrag zu stellen.
» Stimmt das nicht>

Ja das stimmt lieber Ulf, Augsburg zählt nämlich zum Regierungsbezirk Schwaben, die Schwaben sind zwar auch von Raffgier besessen, sind allerdings nicht so streng und unter starker Kuratell wie die Oberbayern, in Schwaben kocht vorerst noch jeder sein Süppchen selber. Aus diesem Grunde werden die Anträge für Geringverdiener noch formlos bearbeitet. Die Oberbayern dagegen wollen vom Bürger der zur Zweitwohnungssteuer abkassiert( abgezockt) wird noch viel mehr wissen als das Finanzamt es üblich verlangt. Doch die stümperhafte Gesetzeslage gilt für ganz Bayern , es ist ein riesiges Beschäftigungsprogramm für die armen von Schulden gebeutelten Kommunen, denn wie Du bereits unterrichtet bist, ist eine jährlich sich wiederholende Antragsfrist in der Zeit v. 1.bis 31. Januar jeweils für das zurückliegende Kalenderjahr zu beachten. Bei Fristüberschreitung schaut der Antragsteller in die Röhre, dann hat es der Sachbearbeiter der inzwischen Steuerexperte sein muss, relativ einfach mit der Ablehnung. Ein echter Wahnsinn liegt noch dazu im Vollzug, denn der Zwst-Zahler muss nach der Gesetzeslage zuerst bezahlen , danach im nächsten Jahr den Antrag stellen und beweisen, dass er die Verdienstgrenze( hier hat man eine weiter Falle eingebaut mit der Summe der positiven Einkünfte) unterschreitet dann kann er allerdings warten müssen bis der Antrag abgelehnt oder anerkannt worden ist damit es eine Rückvergütung gibt. Bis diese allerdings bearbeitet und beschieden und zur Auszahlung kommt müsste im Regelfall schon wieder der nächste Beitrag fällig sein zur Steuerbezahlung. Also Bürokratismus pur und das in einem Bundesland das Vorbildfunktion haben möchte, denn hier sitzt auch der EU- Beauftragte für Entbürokratisierung mit riesigem Verwaltungsapparat unter Edmund Stoiber war es schon üblich die Bürokratie auszubauen - Geldverschwendung pur - liegt wohl in der Natur >>>>>>>>


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