Diese Steuer muss weg, Wer kann es verantworten?

Alfred @, Dienstag, 05.02.2013, 17:28 (vor 2739 Tagen) @ Kommunalfreund

Also, es ist schon sehr aufschlussreich, wenn jemand die DDR im gleichen Atemzug wie München als Vorbild nennt. Aber zur Sache:
Was die Zweitwohnungsteuer angeht: Das ist kein Geld, das auf der Straße liegt, sondern Geld, das dem Bürger mit hohem Verwaltungsaufwand – von den Gerichtskosten gar nicht zu reden - aus der Tasche gezogen wird, um es u.U. sinnlos zu verpulvern, zumindest ohne dass damit etwas Wesentliches bewegt wird. Andererseits fehlt dem gerupften Bürger das Geld – er kann es nicht mehr sinnvoll ausgeben. Man kann es drehen und wenden wie man will: Die ZWSt – insbesondere so wie in München – hat eine ungute erzieherische Wirkung und stört den Rechtsfrieden.

ZWSt? Wolle mer nit, bruche mer nit, fott domet.

Und was den kommunalen Finanzausgleich angeht, muss man sich schon fragen, ob Du noch alle Tassen im Schrank hast. Die zu verteilende Geldsumme vergrößert sich nicht, wenn München mehr Geld bekommt – es wird anderen(reicheren?) Kommunen genommen. Geschieht die „Bevölkerungsvermehrung“ rechtswidrig, und das ist in vielen Fällen anzunehmen, könnte man ´das glatt als Diebstahl bezeichnen. Soll so die Umverteilung zwischen arm und reich verstanden werden?

... jeder der mehr als € 500 000 im Jahr verdient sollte darüber keine Euro mehr ausbezahlt bekommen ...

Also Nettoeinkommen. Das kann schon neidisch machen. Aber wer soll das einbehaltene Geld bekommen? Der, er es nicht verdient?

Was die Linke, die DDR und den Kommunismus angeht: In wirtschaftlichen Fragen hat dieses System seine Kompetenz ja nachdrücklich bewiesen – wer reich war, wurde arm gemacht und am Schluss war der Staat pleite, weil keine Reichen mehr da waren, die gemolken werden konnte. Da sollte man sich wirklich gut überlegen, ob man diesem Trio zur Mehrheit verhelfen will.


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